Die BlowerDoor ist eine in vielen Ländern anerkannte Anlage zur Durchführung der Luftdurchlässigkeitsmessung der Gebäudehülle. Bereits 1998 wurde die BlowerDoor Messung als "anerkannte Regel der Technik" im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Der BlowerDoor Test basiert auf dem Differenzdruckverfahren und dient zur Messung der Luftdichtigkeit von Gebäuden. Bei der Messung wird ermittelt, wie oft das Luftvolumen in Abhängigkeit zum aufgebauten Differenzdruck pro Stunde ausgetauscht wird. Über die reine Dichtigkeitsprüfung hinaus dient dieses Verfahren auch dazu, Undichtigkeiten aufzuspüren oder die Verringerung der Luftdurchlässigkeit nach erfolgten Maßnahmen zu bestimmen.

Zur Messung wird ein mit Folie bespannter Rahmen in eine Außentür eingebaut. In diese Folie wird dann ein drehzahlgesteuerter Ventilator eingesetzt. Über diesen wird die Luft aus dem Haus gesogen und ein Unterdruck erzeugt. Bei dieser Messung dürfen die in der EnEV und der DIN EN 13829 festgelegten Werte nicht überschritten werden.